PVS-Manager

Der Pool-Video-Switch (PVS) ist ein System zur softwarebasierten Bildschirmsteuerung angeschlossener bwLehrpool-Clients.

Der PVS-Manager (oder PVS-Steuerkonsole) ermöglicht die Steuerung und Verwaltung des Systems. So können Bildschirminhalte an einzelne oder viele übertragen oder auch gesperrt werden. Teilnehmende Clients müssen, um der Datenschutzregelung Genüge zu tun, explizit zustimmen, bevor sie im PVS-Manager erscheinen und somit gesteuert werden können. Stattfindende Bildschirmübertragungen und -anzeigen werden über eine Statusleiste transparent und deutlich angezeigt. Ein clientseitiges Aussteigen aus dem System ist jederzeit möglich.

Weitere Informationen zum PVS-System, dessen Einsatzmöglichkeiten und einer Anleitung für Manager und Client finden Sie unter Pool Video Switch (PVS).

Anwendungsgebiet

Bisher hielten viele Dozierende ihre Vorlesung mit Hilfe eines mitgebrachten Notebooks, das per Umschalter an einen Beamer angeschlossen wurde. So konnten Dozierende zwar ihre eigene Umgebung anzeigen, aber es bestand natürlich keinerlei Möglichkeit, Bildschirme weiterer Rechner per Beamer zu übertragen und die Anzeige der Dozierenden (oder anderer Kursteilnehmer) auf einen oder alle Monitore zu bringen. Das PVS-System schließt diese Lücke.

Bereits bei der Entwicklung des PVS wurde das Schwergewicht auf möglichst einfache Kernfunktionen gelegt, um den Umgang mit dem System von vornherein leicht erlernbar und im Alltag intuitiv und zuverlässig bedienbar zu gestalten.

Das System (sowohl PVS-Manager als auch -Client) funktioniert ausschließlich auf bwLehrpool-Clients.

PVS-Manager-Station

Wir empfehlen, zur komfortablen Arbeit einen eigenen Rechner mit Touchscreen am Platz der Dozierenden bereitzustellen. Die für den PVS-Manager nötigen Hardwareressourcen sind minimal:

CPU RAM Festplatte Netzanbindung Grafikkarte Monitor
PVS-Station 32bit-CPU ausreichend 1 GB RAM keine notwendig 100 MBit/s kein 3D notwendig Touchscreen empfohlen, 18-24 Zoll1)

PVS-Station Beispiel

PVS-Station links, Touchscreen an Schwenkarm

Als Beispiel dient hier ein Poolraum im Rechenzentrum der Universität Freiburg, der nachträglich eine PVS-Arbeitsstation erhielt. Die Hardware stellt sich wie folgt dar:

  • Touchscreen: Iiyama 54.6cm (21,5„) T2252MTS-B3
  • Rechner: bwPC2(!) mit 1 GB RAM, keine Festplatte, Grafik intern.
  • Monitorhalterung (Schwenkarm): Newstar FPMA-D600BLACK

Der Schwenkarm mit Monitorhalterung sollte möglichst frei in allen Richtungen beweglich sein und in möglichst großer Höhendifferenz einstellbar sein, um üblichen (Sitz-)Körpergrößen entgegenzukommen. Die Monitorhalterung sollte zudem in einem angemessenen Bereich neigbar sein, um möglichst hoher Reflexionsfreiheit bei unterschiedlicher Haltung und Arbeitsweise entgegen zu kommen2).

Selbstverständlich kann der (Touch-)Screen des PVS-Managers auch fest in eine Arbeitsplatte o. ä. eingebaut werden.

Alternativ ist es auch möglich den PVS-Manager auf einem beliebigen bwLehrpool-Clienten parallel zu einer laufenden VM auszuführen und zwischen beiden Oberflächen hin- und herzuwechseln. Bitte wenden Sie sich bei Fragen hierzu direkt an uns.

Allgemeine Hinweise

PVS-Station Monitor, Rückansicht Monitor mit Schwenkarm

Dozierende sollten auf die Vorteile des PVS-Systems hingewiesen und gegebenenfalls geeignet geschult werden3).

Es empfiehlt sich weiterhin, zusätzliche Anleitungen, Flugblätter oder Ähnliches an den PVS-Stationen auszulegen. Es hat sich bewährt, ausliegende Kurzanleitungen zu laminieren, um anderweitiger Verwendung vorzubeugen.

Ein üblicher Ablauf für Vortragende ist beispielsweise wie folgt:

  • (PVS-Managerstation einschalten)
  • Dozierende bereitet ihre Vorlesung sowie eine ggf. dafür benötigte Virtuelle Maschine vor und legt die Unterlagen (Präsentation etc.) im Homelaufwerk, einem Gemeinsamen Netzwerkordner oder einfach auf einem USB-Stick ab.
  • Im Poolraum am Dozierendenrechner kann sie im vmChooser direkt das PVS-System anhaken oder dem System auch nachträglich per PVS-Client beitreten.
  • Falls nicht über die Raumauswahl des Satellitenservers bereits geschehen, definiert sie mittels des PVS-Managers ihren Clienten als 'Tutor'.
  • Nun kann wie gewohnt die Vorlesung gehalten und gleichzeitig alle Vorteile des PVS-Systems über die separate PVS-Station genutzt werden.

Anleitungen

  • Merkblatt pdf-Version, Kurzanleitung Manager und Client
  • Merkblatt Anpaßbare odt-Version, Kurzanleitung Manager und Client

PVS-Manager konfigurieren und Raumkonfiguration anlegen

Der größte Teil der Konfigurierung des PVS-Managers findet inzwischen per Webschnittstelle über den Raumplaner des jeweiligen Satellitenservers statt. Mehr dazu finden Sie in der detaillierten Bedienungsanleitung für den Raumplaner.

Das manuelle Anlegen und Bearbeiten von Konfigurationsdateien fällt mit der neuen Satellitenserver-Version für das WS16/17 weg!

Sollten Sie die alte Anleitung noch benötigen, finden Sie sie hier.

1)
Anmerkung: Die Icons des Managers geben in kleiner Form die Inhalte der Clients wieder. Daher ist ein zu kleiner Monitor nicht anzuraten.
2)
Manche Dozierenden arbeiten etwa gern im Stehen bei fast waagrecht gelagertem Monitor.
3)
Diese Schulungen tendieren aufgrund der einfachen Bedienung des Systems zur Kürze und dienen eher dazu, Anfangshürden zu überwinden.
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