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satellite:satellitenserver_handbuch [2018/09/04 18:15 CEST]
chr [Portliste]
satellite:satellitenserver_handbuch [2019/04/30 15:11 CEST] (aktuell)
chr [Netzwerkkonfiguration]
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 Die aktuelle Version des Satellitenservers kann unter [[http://​files.bwlp.ks.uni-freiburg.de/​satellit/​bwlehrpool-server-3.7-ovf.tgz]] heruntergeladen werden. Darin finden Sie die Festplatte des Servers (vmdk) sowie Beschreibungsdateien (ovf) für unterschiedliche ESX-Server-Versionen. Importieren Sie nur **eine** der OVF-Dateien in Ihren ESX. Die aktuelle Version des Satellitenservers kann unter [[http://​files.bwlp.ks.uni-freiburg.de/​satellit/​bwlehrpool-server-3.7-ovf.tgz]] heruntergeladen werden. Darin finden Sie die Festplatte des Servers (vmdk) sowie Beschreibungsdateien (ovf) für unterschiedliche ESX-Server-Versionen. Importieren Sie nur **eine** der OVF-Dateien in Ihren ESX.
  
 +<WRAP center round tip 60%>
 Es kann sein, dass für das letzte OVF-Image bereits ein Update zur Verfügung steht. Vergleichen Sie dazu einfach die Versionsnummer. Informationen zur Aktualisierung Ihres Satellitenserver finden Sie unter [[satellite:​satelliteserver_update|Satellitenserver aktualisieren]]. Es kann sein, dass für das letzte OVF-Image bereits ein Update zur Verfügung steht. Vergleichen Sie dazu einfach die Versionsnummer. Informationen zur Aktualisierung Ihres Satellitenserver finden Sie unter [[satellite:​satelliteserver_update|Satellitenserver aktualisieren]].
 +</​WRAP>​
 +
  
 ===== Virtualisierungsumgebung ===== ===== Virtualisierungsumgebung =====
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 ==== DHCP-Server / PXE ==== ==== DHCP-Server / PXE ====
  
-Im lokalen Netzwerk sollte ein DHCP-Server vorhanden sein. Zum Booten der Clients muss der lokale DHCP-Server die //​IP-Adresse//​ des Satelliten (Option next-server bzw. 66) und die zu ladende Datei //pxelinux.0// (Option ​Bootfile bzw. 67 ) ausliefern. Da ein DHCP-Server meistens bereits in der Infrastruktur vorhanden ist, ist im Satellitenserver selbst standardmäßig kein DHCP-Server enthalten.+Im lokalen Netzwerk sollte ein DHCP-Server vorhanden sein. Zum Booten der Clients muss der lokale DHCP-Server die //​IP-Adresse//​ des Satelliten (Option next-server bzw. 66) und die zu ladende Datei <wrap em>​ipxelinux.0</wrap> für Legacy-PXE (Bios) oder <wrap em>​ipxe.efi<​/wrap> für EFI-Boot als Bootfile ​(Option 67) ausliefern. ​Die Unterscheidung welches Bootfile an einen Client ausgeliefert wird kann anhand der Option 60 (vendor class identifier) erfolgen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter [[satellite:​ipxe-pxe#​beispielkonfigurationen|iPXE / PXE]] 
 + 
 +Da ein DHCP-Server meistens bereits in der Infrastruktur vorhanden ist, ist im Satellitenserver selbst standardmäßig kein DHCP-Server enthalten.
  
 ==== Fileserver (NFS / CIFS / SMB) ==== ==== Fileserver (NFS / CIFS / SMB) ====
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 Die Netzwerkkonfiguration kann auch später erneut durch Eingabe von '​netsetup'​ aufgerufen werden. Die Netzwerkkonfiguration kann auch später erneut durch Eingabe von '​netsetup'​ aufgerufen werden.
  
-Der Satellitenserver muss den zentralen Masterserver an der Universität Freiburg erreichen können, um benötigte Metadaten und das MiniLinux-Grundsystem aktualisieren zu können. Umgekehrt erhalten nur autorisierte Serverinstallationen die benötigten Daten. Melden Sie daher die IP-Adresse Ihres Satellitenservers bitte an [[bwLehrpoool@hs-offenburg.de]],​ um Ihren Server freischalten zu lassen. ​+Der Satellitenserver muss den zentralen Masterserver an der Universität Freiburg erreichen können, um benötigte Metadaten und das MiniLinux-Grundsystem aktualisieren zu können. Umgekehrt erhalten nur autorisierte Serverinstallationen die benötigten Daten. Melden Sie daher die IP-Adresse Ihres Satellitenservers bitte an [[bwLehrpool@hs-offenburg.de]],​ um Ihren Server freischalten zu lassen. ​
  
  
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 [[satellite:​rechtemanager|Diese Menüpunkte]] sind für die Verwaltung zusätzlicher Nutzerinnen und Nutzer zuständig und ermöglichen die Zuordnung derselben zu vordefinierten und frei definierbaren Rollen. Beide Menüpunkte werden gemeinsam besprochen, da zukünftig vermutlich eine Zusammenfassung beider Menüpunkte erfolgen wird. [[satellite:​rechtemanager|Diese Menüpunkte]] sind für die Verwaltung zusätzlicher Nutzerinnen und Nutzer zuständig und ermöglichen die Zuordnung derselben zu vordefinierten und frei definierbaren Rollen. Beide Menüpunkte werden gemeinsam besprochen, da zukünftig vermutlich eine Zusammenfassung beider Menüpunkte erfolgen wird.
 +
 +=== Infoscreen ===
 +
 +[[satellitenserver_infoscreen|Hier]] werden die diversen Möglichkeiten beschrieben,​ wie bwLehrpool als Informationstafel,​ Türschild, Kiosksystem und dergleichen betrieben werden kann.
  
 ==== Einstellungen (Client) ==== ==== Einstellungen (Client) ====
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 Unter [Einstellungen],​ [Konfigurationsvariablen] können das [[satellitenserver_konfigvariablen|Clientverhalten beeinflussende Variablen]] gesetzt werden. ​ Unter [Einstellungen],​ [Konfigurationsvariablen] können das [[satellitenserver_konfigvariablen|Clientverhalten beeinflussende Variablen]] gesetzt werden. ​
 +<note tip>Hier können neben vielem anderen die Client-Passwörter für '​root'​ und '​demo'​ gesetzt werden. Hier gesetzte Grundwerte können für Unterräume bzw. Raumhierarchien in der [[satellite/​raeume_orte#​raumkonfiguration|Raumkonfiguration]] überschrieben werden.</​note>​
  
 ==== Einstellungen (Server) ==== ==== Einstellungen (Server) ====
  
-=== PXE-Boot === +=== (i)PXE / Bootmenü ​===
- +
-An dieser Stelle können allgemeine Einstellungen des PXE-Bootverhaltens getroffen werden. +
- +
-== Boot-Adresse des Servers ​==+
  
-Hier kann aus einer Auswahl der dem Server verfügbaren IP-Adressen eine Adresse ​ausgewählt ​werden, über die der Server von den Clients zum Booten angesprochen ​werden soll. Im Normalfall ist diese Auswahl auf eine einzige IP-Adresse beschränkt.+Vor dem eigentlichen Bootvorgang zeigen Clients ein Bootmenü mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten an. Über den Satellitenserver können Sie einstellen, welche Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung stehen, welcher Eintrag standardmäßig ​ausgewählt ​wird und ob dieser nach einem bestimmten Timeout automatisch gebootet ​werden soll.
  
-Bitte stellen ​Sie sicher, dass eine IP-Adresse als aktiv gekennzeichnet ist (grüner Knopf mit Häkchen und Beschriftung „Aktiv“), ​auch wenn nur eine IP-Adresse in der Liste aufgeführt ist. Klicken Sie hierzu ​auf den blauen „Setzen“-Knopf hinter der betreffenden IP-Adresse.+Sie können beispielsweise ​auch Verzweigungen ​auf bestehende Systeme wie WDS, Zenwork oder andere PXE-Dienste angeben.
  
-== Bootmenü ​==+Nutzen Sie ... 
 +  * noch einen älteren Satellitenserver (Version <3.7) bzw. haben nicht auf iPXE umgestellt, finden Sie Informationen zur Konfiguration des Bootmenüs unter [[satellite:​pxe_bootmenu|PXE ​Bootmenü ​(alt)]]. 
 +  * einen Satellitenserver WS18/19 (Version 3.8) oder neuer und haben auf iPXE umgestellt haben, gehen Sie zu [[satellite:​ipxe_bootmenu|iPXE Bootmenü (neu)]].
  
-An dieser Stelle können Anpassungen am Erscheinungsbild des am Clienten angezeigten Bootmenüs getroffen werden. +[{{:client:bwlehrpool_1_bootmenu.png?​direct&​200|Altes Bootmenü ​(PXE)}}] 
-  * Standard-BootverhaltenMögliche Einstellungen sind „bwLehrpool“ (Standardeinstellung),​ „Lokale HDD“ (nach Ablauf des Menü-Timeouts wird von Festplatte gebootet, s. u.) sowie „Eigener Eintrag / custom“. +[{{:client:bwlehrpool_1_bootmenu_ipxe.png?​direct&​200|Neues Bootmenü (iPXE)}}]
-  * Anzeigedauer des MenüsDefiniert den Timeout der Menüanzeige in Sekunden, dh. nach Ablauf dieser Zeit wird der bei „Standard-Bootverhalten“ vorgegebene Eintrag gestartet. Die Eingabe einer Null („0“steht für keinen Time-out((Genau genommen besteht dann ein Timeout von ca. 10 Jahren – um exakt zu sein.)). +
-  * Master-PasswortDieses Passwort wird, wenn gesetzt, benötigt, um einen Bootmenüeintrag durch Drücken der Tab-Taste zu editieren. <note warning>​AchtungDa diese Editiermöglichkeit Manipulationsmöglichkeiten am Bootvorgang des Clients ermöglicht,​ sollte hier unbedingt ein Passwort gesetzt werden!</​note>​ +
-  * Benutzerdefinierter Menüzusatz:​ hier kann eigener Menücode eingegeben werden, der dann zum clientseitig angezeigten PXE-Menü hinzugefügt wirdDas Format entspricht dem syslinux-Menüformat. Es können beliebig viele Menüeinträge angegeben werden; beispielsweise um auf einen weiteren PXE-Server zu verweisen. Falls ein Eintrag erzeugt werden soll, der nach Ablauf des Timeouts automatisch gestartet werden soll, muss dieser Eintrag das Label „custom“ tragen und beim Standard-Bootverhalten ebenfalls „custom“ angegeben werden. +
-  +
-Beispiel eines Eintrags: +
-<​code>​LABEL custom +
-MENU LABEL ^Eigener Booteintrag +
-KERNEL http://​1.2.3.4/​kernel +
-INITRD http://​1.2.3.4/​initramfs-stage31 +
-APPEND custom=option +
-IPAPPEND 3</​code>​+
  
-Nach Druck auf „Bootmenü erzeugen“ wird ein neues Bootmenü generiert. Dies kann bis zu einer Minute dauern. 
-Weitere Beispiele zur Verkettung mit anderen PXE Servern finden Sie unter [[wiki:​pxe_chain|PXE Verkettung]]. 
  
 ===  Internetzugriff === ===  Internetzugriff ===
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 === DNBD3 === === DNBD3 ===
  
-(folgt)+Weiteres zu DNBD3 [[dnbd3|hier]].
  
 ==== Status ==== ==== Status ====
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 Mehr zu den statistischen Auswertemöglichkeiten finden Sie [[satellitenserver_statistiken|hier]]. Mehr zu den statistischen Auswertemöglichkeiten finden Sie [[satellitenserver_statistiken|hier]].
  
 +==== Weiteres ====
 +
 +Die hier aufgeführten Punkte werden voraussichtlich mit dem nächsten Satellitenserverrelease den Betastatus verlassen, da sie getestet wurden und bereits im Produktivbetrieb eingesetzt werden.
 +
 +=== Reboot Control ===
 +
 +[folgt]
 +
 +=== Betriebsmodus === 
  
 +[folgt]
 ====== Anhang ====== ====== Anhang ======
  
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