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client:qemu [2025/04/03 12:10 CEST] – [Software] chrclient:qemu [2026/09/21 14:52 CEST] (aktuell) – chr
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 Zur Verwaltung und Anpassung von QEMU-VMs ist ein Linux-System sehr empfehlenswert. QEMU-Betrieb unter Windows scheint inzwischen zwar einigermaßen möglich zu sein((Binaries https://qemu.weilnetz.de/w64/, Anleitung etwa https://linuxhint.com/qemu-windows/)), wird von uns jedoch nicht getestet und daher nicht unterstützt. Zur Verwaltung und Anpassung von QEMU-VMs ist ein Linux-System sehr empfehlenswert. QEMU-Betrieb unter Windows scheint inzwischen zwar einigermaßen möglich zu sein((Binaries https://qemu.weilnetz.de/w64/, Anleitung etwa https://linuxhint.com/qemu-windows/)), wird von uns jedoch nicht getestet und daher nicht unterstützt.
  
-Einige Distributionen liefern noch relativ alte Versionen von QEMU über ihre Paketquellen aus. Verwenden Sie mindestens Version 5.2.x; eine aktuellere Version (6.x) schadet natürlich nicht. +Installieren Sie (Rootrechte benötigt) von qemu und virt-manager ausgehend die für Ihre Distribution benötigten Pakete, etwa mittels:
- +
-Installieren Sie von qemu und virt-manager ausgehend die für Ihre Distribution benötigten Pakete, etwa mittels:+
  
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-apt install qemu qemu-kvm virt-manager libvirt-daemon     # Ubuntu, Debian (Anm.: Mitunter qemu-system anstatt qemu, z.B. Debian Trixie, Ubuntu 24)+apt install qemu qemu-kvm virt-manager libvirt-daemon     # Debian, Ubuntu usw.
 zypper in qemu qemu-kvm virt-manager libvirt              # OpenSuse zypper in qemu qemu-kvm virt-manager libvirt              # OpenSuse
 dnf install qemu qemu-kvm virt-manager libvirt            # Red Hat dnf install qemu qemu-kvm virt-manager libvirt            # Red Hat
 etc. etc.
 </code> </code>
 +
 +**Achtung**: Das Paket 'qemu' ist in dein meisten Fällen nur ein sog. Metapaket und speziell bei neueren Distributionennicht immer enthalten (zB. Debian Trixie). Verwenden Sie in diesem Falle anstelle 'qemu' das Paket 'qemu-system'. 
  
 Prüfen Sie ggf. nach Abschluß der Installation, ob der libvirtd-Daemon läuft ('systemctl status libvirtd')((Anmerkung: Der libvirt-Dienst kann je nach Distribution anders heißen; libvirtd dürfte am gebräuchlichsten sein.)). Falls nicht automatisch geschehen, sorgt ein 'systemctl enable libvirtd' für den Start beim Booten; ein 'systemctl start libvirtd' startet ihn manuell. Prüfen Sie ggf. nach Abschluß der Installation, ob der libvirtd-Daemon läuft ('systemctl status libvirtd')((Anmerkung: Der libvirt-Dienst kann je nach Distribution anders heißen; libvirtd dürfte am gebräuchlichsten sein.)). Falls nicht automatisch geschehen, sorgt ein 'systemctl enable libvirtd' für den Start beim Booten; ein 'systemctl start libvirtd' startet ihn manuell.
  
-<note tip>Der lokal zum Umgang mit qemu/libvirt verwendende User sollte Mitglied der Gruppe libvirt sein. Fügen Sie ihn ggf. dieser Gruppe hinzu.</note>+<note tip>Der lokal zum Umgang mit qemu/libvirt verwendende User sollte Mitglied der Gruppe libvirt sein. Fügen Sie ihn nach Möglichkeit dieser Gruppe hinzu.</note>
  
 Operationen als normaler User ohne weitere connect-Angaben (-c, --connect) und ohne gesetzte %%LIBVIRT_DEFAULT_URI%%-Umgebungsvariable werden im Kontext %%qemu:///session%% interpretiert. Der session-Kontext arbeitet mit geringeren Berechtigungen, z.B. beim Umgang mit Netzwerken. Bei Mitgliedschaft des Users in der Gruppe libvirt sollte daher besser -c %%qemu:///system%% benutzt werden. Operationen als normaler User ohne weitere connect-Angaben (-c, --connect) und ohne gesetzte %%LIBVIRT_DEFAULT_URI%%-Umgebungsvariable werden im Kontext %%qemu:///session%% interpretiert. Der session-Kontext arbeitet mit geringeren Berechtigungen, z.B. beim Umgang mit Netzwerken. Bei Mitgliedschaft des Users in der Gruppe libvirt sollte daher besser -c %%qemu:///system%% benutzt werden.
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 Das Gastsystem kann nun gestartet und natürlich bearbeitet werden. Beim ersten Start einer VM allgemein können gewisse Probleme auftreten; mehr dazu unter [[#startprobleme|Startprobleme]] Das Gastsystem kann nun gestartet und natürlich bearbeitet werden. Beim ersten Start einer VM allgemein können gewisse Probleme auftreten; mehr dazu unter [[#startprobleme|Startprobleme]]
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-Bei Problemen beim Boot à la Bluescreens usw. sollte geprüft werden, welche Busart zum Ansprechen des Massenspeichers im auf dem Image befindlichen Gastbetriebssystem verwendet wurde (scsi, sata, ata). Bei Linuxgastsystemen („a start job is running… for dev/disk…“ 1:30) ggf. Hibernation kontrollieren (systemd-hibernate-resume), wenn vorhanden „resume“ aus KCL entfernen. Bei der Meldung „a start job is running… for dev/fd1“ kann ggf. der Timeout erniedrigt werden((Das kommt mitunter vor, wenn die Pseudofloppy fd1 eingehängt werden soll)). 
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 ==== Export der Konfiguration  ==== ==== Export der Konfiguration  ====
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 ===== Startprobleme ===== ===== Startprobleme =====
 +
 +==== Bootprobleme ====
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 +  * Bei Problemen beim Boot à la Bluescreen usw. sollte zuerst geprüft werden, welche Busart zum Ansprechen des Massenspeichers im auf dem Image befindlichen Gastbetriebssystem verwendet wurde (scsi, sata, ata).
 +  * Bei Linuxgastsystemen („a start job is running… for dev/disk…“ 1:30) sollte ggf. kontrolliert werden, ob sich das Gastbetriebssystem im Schlafmodus (Hibernation) befand: (systemd-hibernate-resume), wenn vorhanden „resume“ aus der KCL entfernen. 
 +  * Bei der Meldung „a start job is running… for dev/fd1“ kann ggf. der Timeout erniedrigt werden((Das kommt mitunter vor, wenn die Pseudofloppy fd1 eingehängt werden soll)).
  
 ==== Netzwerk ==== ==== Netzwerk ====
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   * Schließlich kann in der libvirtd-Konfigurationsdatei /etc/libvirt/qemu.conf der Standarduser qemu in der Zeile „user = qemu“ (wenn „#user = qemu“ als Platzhalter „#“ entfernen) durch einen geeigneteren Usernamen ersetzt werden - dies bietet sich evtl. an, wenn der Rechner nur von einer Person benutzt wird.   * Schließlich kann in der libvirtd-Konfigurationsdatei /etc/libvirt/qemu.conf der Standarduser qemu in der Zeile „user = qemu“ (wenn „#user = qemu“ als Platzhalter „#“ entfernen) durch einen geeigneteren Usernamen ersetzt werden - dies bietet sich evtl. an, wenn der Rechner nur von einer Person benutzt wird.
  
 +
 +==== Grafische Konsole ====
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 +Bei Auftreten des Fehlers „Fehler bei Verbindung mit grafischer Konsole: Error opening SPICE console: Namespace SpiceClientGtk not available“ nachinstallieren:
 +  * Debian, Ubuntu etc: gir1.2-spiceclientgtk-3.0
 +  * openSuse: typelib-1_0-SpiceClientGtk-3_0
  
 ===== Export in Cloudsysteme ===== ===== Export in Cloudsysteme =====
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