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Umstellung VMWare auf QEMU
Caveat
Es ist prinzipiell möglich, virtuelle Maschinen von VMWare (VMPlayer, VMWare Workstation) auf QEMU umzustellen. Dabei sind jedoch einige Dinge zu beachten:
- In erster Linie können zum Booten notwendige (Massenspeicher-)Treiber Probleme bereiten:
- Die unter qemu/libvirt sehr vorteilhaften viostor-Treiber können zwar vor der Konvertierung installiert werden, dennoch macht Windows gern Ärger, diese beim Booten auch zu benutzen.
- Im Windows vorhandene IDE- bzw. SATA-Treiber können benutzt werden, sind aber mit Leistungseinbußen gegenüber virtio ('virt-IO') verbunden.
- VMware ist nicht direkt für rückstandsfrei entfernbare Software bekannt. Die 'VMware Tools' machen da keine Ausnahme und sollten nach Möglichkeit noch unter VMware/VMplayer entfernt werden.
Vorbereitungen
Linux
Benötigt werden für Linux die qemu-Gastwerkzeuge („qemu-guest-agent“) und für die virt-IO-Treiber ein Kernel >= 2.6.25 (was sehr vermutlich sowieso der Fall ist). Die qemu-Gastwerkzeuge sollten in den Repositorien der betreffenden Distribution enthalten sein.
Windows
Benötigt werden die virtio-Treiber und die Gastwerkzeuge. Beides ist in einer .iso-Datei zu finden hier zu finden. (Einzelne Treiber bzw. Gastwerkzeuge hier)
Es ist vorteilhaft, noch unter VMware/VMware Player einige Dinge auszuführen:
- „VMware Tools“ nach Möglichkeit möglichst rückstandsfrei deinstallieren. Falls diese… nicht so ganz freiwillig sind, siehe hier. Achtung: Das kann zu Mausproblemen führen: Dann Windows mit Tastatur (Windows-Taste, Tabulator- und Cursortasten) herunterfahren.
- Wer gründlich sein will, kann alle vmware-Dateileichen und Rückstände in der Registry entfernen.
- Treiber-CD-iso einhängen und die virtio-Treiber sowie die 'guest tools' installieren (virtio-win-guest-tools.exe bzw. virtio-win-gt-x64.msi).
Umstellung
Konvertierung virtuelle Festplatte
Anschließend (oder als ersten Schritt, falls Vorbereitungen unter VMware nicht möglich oder darauf verzeichtet wurde) kann die virtuelle Festplatte konvertiert werden:
# für vmplayer.vmdk die zu konvertierende .vmdk einsetzen, geeigneten Namen für qemu.qcow2 wählen: qemu-img convert -p -f vmdk -O qcow2 [vmplayer.vmdk] [qemu.qcow2]
Auf Wunsch kann die ausgegebene qcow2-Datei gleich konvertiert werden:
qemu-img convert -f qcow2 -O qcow2 -c -o compression_type=zstd [qemu.qcow2] [temp_qemu.qcow2] mv [temp_qemu.qcow2] [qemu.qcow2]
xml.Datei erstellen
Als nächstes ist eine xml-Datei zum Ersatz der unter VMWare verwendeten .vmx nötig. Diese kann leider nicht automatisch aus einer .vmx-Datei generiert werden (jedenfalls derzeit noch nicht) - das dürfte aber kein großes Problem sein, da nur an wenigen Stellen Anpassungen getroffen werden müssen.
xml-Vorlagendatei (Ausklappen)
Zu ersetzen ist folgendes:
- <name>* Hier Name der VM eintragen *</name>
- <uuid>* Hier eine neue UUID eintragen *</uuid>
- Eine solche UUID generiert Ihnen der Befehl 'uuidgen'. Wenn nicht vorhanden, hier per Web.
- <libosinfo:os id=„* ID des virtualisierten Betriebssystems *“/>
- Beispiele wären: „http://microsoft.com/win/10“, „http://microsoft.com/win/11“, „http://ubuntu.com/ubuntu/24.04“, „http://opensuse.org/opensuse/15.6“ usw. Wenn Sie sich bzgl. einer Linuxversion unsicher sind, verwenden Sie für den Anfang einfach „http://libosinfo.org/linux/2024“. Das läßt sich später genauer einstellen.
- <source file=„* Hier bitte Dateinamen der VM mit vollem Pfad eintragen *“/>
xdfghdfg
- vmware-tools deinstallieren
Wenn VMWare-Tools Zicken beim Deinstallieren machen: https://itsimple.info/?p=3161
- Set-ExecutionPolicy -ExecutionPolicy Unrestricted -Scope LocalMachine
- Set-ExecutionPolicy -ExecutionPolicy Unrestricted
virtio-win-0.1.285.iso:
- virtio-win-gt-x86.msi
- virtio-win-guest-tools.exe
nachträgliche Umstellung
Wird sicher kommen, daher mal testen.
Virtio-Treiber
Aus <os> <os firmware=„efi“>, wenn nicht booten will.
Virtio-Treiber
Testfall: Einfach vmdk nach qcow2 konvertiert, Standard-xml angepaßt. Importiert + gebootet, liefert Bluescreen mit INACCESSIBLE_BOOT_DEVICE. Dann nichts getan, Reboot erfolgt automatisch. Das Ganze zwei Mal, bis 'Reparatur' und 'Diagnose wird ausgeführt'. Liefert Bild „Automatische Reparatur“ als Überschrift, Auswahl „Neu starten“ und „Erweiterte Optionen“: dir c:
- Erweiterte Optionen gewählt, „Problembehandlung“, „Erweiterte Optionen“, „Eingabeaufforderung“, 'root', Paßwort rein → Kommandozeile.
- Bei VM-Details .iso einhängen (akt. virtio-win-0.1.285.iso)
- Mit 'dir c:', 'dir d:' uswdir. durchtesten, bis:
- Systemlaufwerk (:\Windows) angezeigt wird, Buchstabe merken (aus Poolsystem meistens d:),
- Oder: diskpart, list disk, list volumequit
- CD angezeigt wird, Buchstabe merken (aus Poolsystem gern f:).
- rauf auf Laufwerk (f:), dann Treiber suchen:
- cd viostor, cd Windowsversion (w10, w11), cd Architektur (amd64) bis viostor.inf.
- Dann Treiber rein: dism /Image:d:\ /Add-Driver:f:\viostor\w10\amd64\viostor.inf
… funktioniert tatsächlich.
VMWare-Tools
Wenn VMWare-Tools Zicken beim Deinstallieren machen: Skript unter https://itsimple.info/?p=3161, Powershell/root. Wird vermutlich Zicken machen a la „Ausführung von Skripten auf diesem System deaktiviert“. Dann:
- Zum Anzeigen:Get-ExecutionPolicy -list
- Policy ändern: Set-ExecutionPolicy -ExecutionPolicy Unrestricted -Scope LocalMachine
- Zurücksetzen: Set-ExecutionPolicy -ExecutionPolicy Undefined -Scope LocalMachine
Reboot nötig.
VMWare-Dienste
- Dienste abstellen:
- Taskman als Admin starten, in 'Autostart' alles mit 'vmware' im Namen deaktivieren, unter 'Dienste' ebenso.
- 'Services' als Admin starten, ebenfalls alles mit 'vmware' im Namen abmurksen: Rechtsklick, Eigenschaften, bei Dienststatus Beenden, Starttyp auf Deaktiviert setzen.
Reboot schadet nicht.
qemu-Guest-additions
Von CD virtio-win-gt-x86.msi oder gleich virtio-win-guest-tools.exe nachinstallieren.
dsgsdfgsdfg
(devmgmt.msc → Hardware)
Festplatte nach SATA geht direkt.