Erstkonfiguration des Satellitenservers

Nach erfolgreicher Installation des Satellitenservers muss er vor produktiver Verwendung mittels der Administrations-Webschnittstelle erstkonfiguriert werden. Es ist empfehlenswert, dies direkt nach der Installation auszuführen; insbesondere die Registrierung eines Admin-Zugangs sollte zur Vermeidung unerwünschter Zugriffe sofort erfolgen.

Die Admin-Schnittstelle

Die Adminschnittstelle ist per http://[IP-Adresse oder Servername] bzw. https://[IP-Adresse oder Servername] erreichbar. Sie benötigt Javascript und Cookies.

Wenn Sie bereits vorher einen Satellitenserver betrieben haben und bemerken, daß bei einer Neuinstallation nach dem Erstlogin Ihr Browser wieder zum „Anmelden“-Dialog zurückkehrt, sollten Sie prüfen, ob noch alte Cookies des vorherigen Servers vorhanden sind und diese löschen.

Registrierung eines Administrator-Zugangs

Die Admin-Schnittstelle wird beim ersten Start melden, dass noch kein Administrator-Zugang registriert wurde, und bietet die Möglichkeit der Registrierung. Durch Druck auf die Schaltfläche „Registrierung“ kann ein zur Administration berechtigter Benutzer angelegt werden. Bitte geben Sie hierzu die gewünschte Benutzerkennung, Passwort und vollständigen Namen des zur Administration berechtigten Benutzers ein; die Angabe einer diesem Benutzer zugeordneten Telefonnummer und Email-Adresse ist optional. Nach erfolgter Registrierung des Admin-Nutzers wird die Schaltfläche „Registrieren“ deaktiviert.

Warnhinweise

Bitte beachten Sie eventuell gegebene Warnhinweise. Ein Klick auf den entsprechenden Hinweis führt zur jeweils passenden Konfigurations- bzw. Logseite oder löst die passende Aktion direkt aus.

  • DB-Update: Führt eventuell notwendiges Schema- bzw. Beziehungsupdate aus. Bitte führen Sie das DB-Update stets zuerst aus, wenn mehrere Warnhinweise vorhanden sind.
  • Warnung: Allgemeine Warnung. Klick führt zum Serverlog.
  • Einrichtung unvollständig: Ein notwendiger Konfigurationsschritt wurde nicht ausgeführt. Klicken Sie darauf, rufen Sie die Startseite auf oder gehen Sie direkt – wenn bekannt – zum fehlenden Konfigurationsschritt. Vergleiche auch untenstehendes Kapitel Erstkonfiguration.

Erstkonfiguration

Beim Erststart erscheint sowohl ein Warnhinweis „Einrichtung unvollständig“ im oberen Fensterbereich als auch eine Auflistung der fehlenden Konfigurationspunkte auf der Startseite („openSLX Admin“). Die fehlenden Konfigurationspunkte sind beim Erststart gewöhnlich

  • „Es ist noch kein Speicherort für die Virtuellen Maschinen festgelegt“,
  • „Wichtige Dateien der MiniLinux Installation fehlen“,
  • „Es wurde noch keine Systemkonfiguration ausgewählt“.

Anmerkung: Zum Einspielen einer gesicherten Konfiguration vergleiche Kapitel „Sichern und Wiederherstellen der Konfiguration“.

Speicherort Virtueller Maschinen

Bitte geben Sie hier an, welche Art der Einbindung des Speicherplatzes der Virtuellen Maschinen gewünscht ist. Sie können eine der folgenden Möglichkeiten anwenden:

  • „Intern“: Der Satellitenserver verwendet das lokale Verzeichnis /srv/openslx/nfs und stellt einen NFS-Server zur Verfügung. Beachten Sie aber, dass ein einziges durchschnittlich großes Virtuelles Abbild bereits ca. 20 GB belegt und der Satellitenserver im Auslieferungszustand nicht über ausreichend Platz verfügt. Zur Nutzung dieser Möglichkeit muss daher sowohl die vmdk als auch das root-Dateisystem vergrößert werden.
  • „NFS“: Bitte geben Sie ein NFS-Share an, das für die IP/den Hostnamen des Satellitenserver schreibbar, und für die Arbeitsstationen lesbar ist. Konfigurationsbeispiele erhalten Sie durch Druck auf das Fragezeichensymbol.
  • „CIFS“: Bitte geben Sie den UNC-Pfad und ggf. die Benutzerkennung und Passwort für den Lese/Schreib-Zugang des Satelliten und die Benutzerkennung und Passwort für den Nur-Lese-Zugang der Lehrpool-Clients ein.

Fehlende Dateien der MiniLinux-Installion

Direkt nach einer Erstinstallation des Satellitenservers liegen noch keine der Komponenten des an die Client-PCs auszuliefernden bwLehrpool-MiniLinux vor.

Diese können in aktueller Version durch Druck auf „Aktualisieren“ signiert heruntergeladen werden. Es empfiehlt sich auch im laufenden Betrieb, von Zeit zu Zeit unter [Einstellungen], [bwLehrpool MiniLinux] nachzusehen, ob Updates vorliegen. Um nicht stets das gesamte System aktualisieren zu müssen, können Komponenten nach Bereitstellung einzeln aktualisiert werden.

  • Bitte beachten Sie, dass die höchste herunterladbare Version nicht immer die am besten funktionierende sein muss! Sollte beim Booten der Arbeitsstationen in systemnahen Bereichen Probleme auftreten, empfehlen wir, eine vorherige Version auszuprobieren. Es kann bei der Fehlersuche eine große Hilfe darstellen, wenn eine vorherige Version funktionieren sollte, eine neuere aber nicht.

Die Basiskonfiguration ist an diesem Punkt beendet; Clientrechner sollten bereits gebootet werden können. Die weiteren Punkte beziehen sich auf notwendige ‚lokale‘ Konfigurationen.

Systemkonfiguration

Alles weitere an Clientrechner auszuliefernde wird über sogenannte Systemkonfigurationen gesteuert. Über diese werden alle lokalen Einstellungen getroffen, etwa die Art der Authentifizierung an Client, ssh-Konfiguration, Drucker uvm. Diese können im weiteren an Räume bzw. durch Vererbung an ganze Raumhierarchien ausgeliefert werden. Mehr dazu finden Sie unter Systemkonfigurationen.

Konfigurationsvariablen

Das Clientverhalten kann übrigens auch über diverse Konfigurationsvariablen gesteuert werden. Weiteres dazu finden Sie ebenda.

(zurück zum Satellitenserverhandbuch)

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